Mord im Badehaus

Mord im mittelalterlichen Köln – Fährmannstochter Myntha ermittelt wieder.

Die Bademagd Molly war allseits beliebt – besonders bei Männern, denn sie geizte nicht mit ihrer Gunst –, aber nun ist sie tot. Ermordet! Myntha, die Tochter des Fährmanns von Mülheim, ist entsetzt, als ihre Brüder ihr diese Nachricht bringen. Verdächtige gibt es genug: zum Beispiel den Pfarrer, der Mollys Dienste gerne genossen hatte, oder der Hauptmann der Wache. Doch als Myntha klar wird, dass auch ihre beiden Brüder die schreckliche Tat begangen haben könnten, ermittelt sie auf eigene Faust – und stößt auf ein tragisches Schicksal und einen verzweifelten Täter …

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»Ein spannendes Buch, hervorragend recherchiert. Die Autorin nimmt die Leser mit auf eine gelungene Zeitreise …« Ruhr Nachrichten

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  • Ungebetener Zaungast

    Von: Carmen Datum: 24. März 2018

    Das ist nicht fair, nein ganz und gar nicht, wir werden weiter auf die Folter gespannt und dabei ist die Geschichte doch einmalig gut. Wieder einmal hat die Autorin Andrea Schacht es geschafft ein Meisterwerk zu Papier zu bringen. Wir bekommen al das geboten was wir uns in einem guten Buch wünschen, Liebe, Spannung, Intrigen, Mord und allerlei Nebenschauplätze die das ganze erst richtig rund machen. Nur leider wie bei allen guten Sachen ist es viel zu schnell zu Ende und so müssen wir uns in Geduld fassen um zu Erfahren wie die Geschichte um Myntha weitergeht.

  • Ein langsamer Abschied

    Von: hasirasi2 Datum: 07. März 2018

    Myntha hat es gerade nicht leicht. Ihr Vater, der Fährmeister Reemt, liegt mit einer dicken Erkältung im Bett und will im Fieberwahn wieder nach dem Rheingold suchen. Nur mit Mohnsaft kann sie ihn einigermaßen ruhigstellen. Dabei könnte sie gerade jetzt seine Hilfe sehr gebrauchen. Die Bademagd Molly wurde nämlich ermordet und der mit dem Fall beauftragte geschäftstüchtige Schöffe Thyn hat nicht besseres zu tun, als alle Männer zu verhaften, die Molly „näher kannten“ – genauer gesagt, denen sie ihre Gunst schenkte. Leider waren das ziemlich viele und Thyn schreckt nicht davor zurück, sogar den Pfarrer und den Hauptmann der Wache zu verhaften. Auch Mynthas Brüder Witold und Haro waren Mollys regelmäßige Kunden und geraten in Thyns Fänge.
    Eins vorweg: „Mord im Badehaus“ ist schon der 4. Band der Mittelalterreihe um die Fährmannstochter Myntha und es ist ratsam, mit dem ersten Band anzufangen, sonst versteht man einiges sicher nicht.
    Leider ist die Autorin Andrea Schacht vor kurzem verstorben und so geht diese Reihe nun bald zu Ende. Es wird nur noch einen weiteren Band geben, dann ist Mynthas Geschichte auserzählt. Das merkt man dem Buch etwas an. Die bisher nur angedeuteten Vorleben der Protagonisten werden langsam aufgelöst und das eine oder andere Geheimnis bereits jetzt gelüftet.
    Andrea Schacht kann wunderbar erzählen. Obwohl das Buch als historischer Roman und nicht als Krimi ausgezeichnet ist, ist er sehr spannend. Sie zeichnet wieder ein sehr lebendiges Bild des Lebens im Mittelalter. Man erfährt, wie ein Hauswesen (Haushalt) organisiert war und verschiedene Handwerke funktionierten.
    Neben den Mordermittlungen, von denen sich Myntha natürlich nicht abhalten lässt, muss sie sich auch mit den verschiedensten Bewerbern um ihre Hand beschäftigen. Ihre Brüder haben es sich in den Kopf gesetzt, sie endlich unter die Haube zu bringen. Das ist bei ihrer Vorgeschichte als Mondsüchtige allerdings gar nicht so leicht. Die Bewerber waren zum Teil sehr erheiternd. Doch wenn sie ehrlich ist, gehört ihr Herz längst dem spröden Rabenmeister Frederic. Wird es im letzten Band endlich ein Happy End geben oder entscheidet sie sich doch für einen der anderen Kandidaten??? Ihre amüsanten Wortgefechte würden mir auf jeden Fall fehlen.
    „Mord im Badehaus“ ist ein sehr spannender und unterhaltsamer historischer Roman, der mit seinem etwas offenen Ende neugierig auf den letzten Band macht.

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  • Turbulent: Mord im Badehaus

    Von: Erdhaftig schmökert Datum: 26. Februar 2018

    Der vierte Band rund um die Fährmannstochter in Mühlheim ist in sich abgeschlossen, aber irgendwie seltsam abgehackt. Gut, vergnüglich und wie gewohnt mit zahlreichen Frotzeleien versehen, dreht sich alles um Rittertum, Aufklärung zweier Fälle und das typische turbulente Hauswesen im und um das Fährmannshaus herum. Ein mit gut 350 Seiten kurzer Schmöker, der viele Fäden aus den vergangenen Bänden verknotet.
    Wie immer dreht es sich nicht nur um die Geschichte an sich mit dem Mantel "Mittelalter". Schacht verstand es hervorragend ihren historischen Romanen die Quintessenz ihrer Recherchen so zukommen zu lassen, dass man sich mitten im Geschehen dieser Zeit wähnt: Sprache, Namen, Redewendungen, spezieller Wortschatz - auch mal saftig-derber Natur. Und immer mit einer gehörigen Portion Witz und Grips.
    Der Titel sollte eigentlich im November erscheinen, kam dann erst jetzt im Februar heraus. Im Schmutztitel steht, dass der "5. Band in Vorbereitung ist". Möglicherweise hatte die im Oktober verstorbene Autorin für den letzten Band eine Art Vorsorge getroffen und wir können noch auf ihn hoffen.
    Aber, falls es bei diesem 4. Band der Reihe bleiben sollte: Dranbleiben, es lohnt sich ihn zu lesen! .
    Möge Andrea Schacht in Frieden ruhen,
    in dem Wissen vielen Lesern jede Menge Vergnügen mit ihren Büchern bereitet zu haben!

  • eine gelungene Fortsetzung

    Von: Ulla Leuwer Datum: 20. Februar 2018

    Meine Meinung:
    Ich habe die Bücher von Andrea Schacht immer mit Begeisterung gelesen und konnte es kaum erwarten, bis das nächste Buch erschien. Deshalb war ich sehr betroffen, als ich von ihrem Tod erfuhr. Viel zu jung ist sie von uns gegangen.
    Im vierten Band ging es um einen Mord im Badehaus und selbst wenn Myntha sich hätte zurück halten wollen, wäre es gar nicht möglich gewesen, denn ihre Brüder wurden verhaftet und das konnte Myntha ja nicht so einfach hinnehmen. Mit gewohntem Eifer kümmert sie sich um alles. Begeistert haben mich wieder die Dialoge mit dem Rabenmeister. Wobei ich mich sehr freute alte Bekannte aus anderen Büchern wieder zu treffen. Ich will nicht zu viel verraten, aber am Ende diesen Buches waren einige Geheimnisse und Fragen gelöst. Wobei ich für weitere Fragen, die bei mir noch offen stehen, nun meine Fantasie in Anspruch nehmen muss und mir das Ende ausdenke, das ich mir in einem der nächsten Bücher gewünscht hätte.
    Die Autorin hat es auch diesmal wieder geschafft, mich für das Buch zu begeistern, ich habe weitere Einblicke in das Leben der damaligen Zeit bekommen. Obwohl ich ja eigentlich alles schon kannte, denn schließlich habe ich alle Serien gelesen, ob es nun die Begine Almut oder Alyss oder jetzt Myntha ging. Kennt Ihr die Serien? Etwas wehmütig war ich, als ich gelesen habe, was aus dem Päckelchenträger der ersten Stunde geworden ist, jaja, nicht nur wir Leser werden älter.
    Fazit:
    Für alle Serienfans ist dieses Buch ein Muss. Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, aber ich würde nicht unbedingt damit starten, sondern wirklich mit Band 1 der Fährmannstochter.
    Leider kann ich der Autorin nicht mehr dafür danken, dass sie mir mit ihren ganzen Büchern so viel Lesevergnügen beschert hat.

  • Wunderbare Fortsetzung

    Von: Bettina Drexler Datum: 16. November 2017

    Spannende und gut geschriebene Fortsetzung, die leider immer noch einige Handlungsstränge offen lässt. Wenn die Autorin ihrem Muster treu bleibt, müsste ein letzter Band folgen, der alle losen Enden der Handlung verknüpft und zu einem, hoffentlich, guten Ende bringt. Obwohl es sich ja schon abzeichnet, wie die Geschichte enden wird... das macht aber nichts. Für Fans der Autorin und ihrer Bücher ein Muss!

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